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Wir veredeln:
  • Gärreste von Biogasanlagen
  • Klärschlamm
  • Industrieschlämme
  • Champost
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  • Weintrester
  • Fruchtsaft-Pressreste
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  • Seegras
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  • Dinkelspelzen
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  • Holz-Hackschnitzel
  • Knoblauch-Presskuchen
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  • Hühnerkot
  • Putenkot
  • Schafskot
  • Biohausmüll
  • Bananenschalen
  • Oliven-Pressrest
  • Pferdemist
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Produkte, Module und kundenindividuelle Kombinationen

Unsere Arbeitsweise ist geprägt durch einen hohen qualitativen und kundenorientierten Anspruch. Unsere Mitarbeiter stoßen auf hohe Akzeptanz, weil sie eine klare Sprache sprechen: persönlich, pragmatisch und direkt. Unser Team setzt sich aus hochqualifizierten Experten zusammen.

Jeder Mitarbeiter oder Partner bringt spezielle Kenntnisse und Begabungen mit. Das ist unsere Stärke. Und davon profitieren unsere Kunden.

Unsere Projektarbeit zeichnet sich vor allem durch die praxisgerechte Umsetzung aus.

 

Eine hohe Beratungsqualität wird vorallem auch durch unsere Herstellerneutralität sichergestellt.

Wir kennen wohl die meisten Technologien, die sich in irgendeiner Weise zur Gärrestreduktion und -veredelung eignen. Wir bewerten aber auch die Hersteller nicht nur nach Ihrer Produktleistung und -qualität, sondern insbesondere auch nach ihrer Produktionskapazität, ihrem Serviceverhalten und ihren Wachstumspotentialen.

 

Was nutzt ein gutes Produkt, wenn es bei der Auslieferungsqualität und beim Service und bei den Jahresproduktionsmengen nicht paßt.

 

Bei kontinuierlich mehr als 20 Anfragen von Biogasanlagenbetreibern pro Woche müssen die Produktionskapazitäten der von uns empfohlenen Hersteller bei mindestens 50 Anlage pro Jahr liegen, sonst werden wir unseren Kunden keine Wartezeiten von 2 oder 3 Jahren zumuten.

 

Biomasse-Entfeuchtung durch Wasseraufbereitungstechnolgie

 

  • Biomasse-Flüssigkeitsaufbereitung für Gärreste und Gülle usw. mit TS-Gehalt von 1-5% nach Separation
  • mehrstufige Wasseraufbereitungstechnik für sehr schnelle Wasserverdampfungsvorgänge
  • geringer Energieverbrauch kleiner 20kWh/m³
  • Sehr geringer Stromverbrauch je nach Verarbeitungsmenge
  • Kompakte einfache Bauweise
  • Unbegrenzt modular kombinierbar und erweiterbar
  • vollständige Emissionsreduktion nach TA-Luft (Ammoniak, Staub, Geruch, Lärm)
  • keine zusätzlichen Chemikalien wie synthetische Polymere, Schwefelsäure oder ähnliches notwendig
  • alle wasserlöslichen Nährstoffe bleiben vollständig erhalten.

  

Rechenbeispiel für eine typische Biogasanlage 500kW, 10.000m³:

  1. bei 8000 Betriebsstunden entspricht das 6.400 m³ oberflächeneinleitungsfähigem Wasser
  2. 1.600 m³ Nährstoffkonzentrat mit allen wasserlöslichen Nährstoffen als Flüssigdünger, auf Wunsch auch als ASL-Lösung
  3. durch vorgeschaltete Separation entspricht diese Wasserverdampfung einer Gärrestmenge von 12.000m³
  4. eine typische 500kW-NawaRo-Biogasanlage hat ca. 10.000 m³ Gärrest
  5. je nach derzeitigen Ausbringungskosten (z.B. 14 Euro im Emsland und Oldenburger Münsterland) entspricht das einer Einsparung von ca.168.000 Euro
  6. Sie sparen sich auch die Aufstockung des Gärrestlagers wegen der Auflagen von 9 Monaten Speicherkapazität
  7. Alle Nährstoffe sind weiterhin ohne Verlust für Sie verfügbar.

Sehr hohe Wirtschaftlichkeit der Einzelmodule oder auch der passenden Kombinationen durch Amortisation meist zwischen 2 und 3 Jahren.

 

 

Hochleistungsfähige Heißlufttrocknung mit kontinuierlicher Produktion ohne Batch- oder Mehrkammerbetrieb

 

Vollständige Nutzung der Abgaswärme durch Direktnutzung der Heißgase (CO und CO2), dadurch deutlich höheres Wasseraufnahmevermögen als bei tradtionellen Trocknern mit Außenluftnutzung.

Energiebedarf nur 670-800 kWh/m³ Wasserverdampfung. Wasser wird als Dampf in die Umgebungsluft abgelassen. Emissionen für Staub und Ammoniak unterhalb der TA-Luft-Grenzwerte.

Deutlich kostengünstiger in den investiven Kosten pro Tonne Input als z.B. Rotationstrockner

 

Rechenbeispiel:

  1. Bei einer 500kWel-Biogasanlage haben Sie ca. 10.000 m³ Gärrest mit ca. 7% TS-Gehalt (NawaRo)
  2. Nach Separation sind ca. 8.000 m³ Flüssigfraktion übrig, die in die Flüssigphasen-Aufbereitung gehen. 2.000 m³ bzw. Tonnen krümeliger Gärrest sind zu entfeuchten. Darin enthalten sind ca. 1.300 m³ Wasser. 
  3. Bei einem Energieverbrauch von nur 800kWh/m³ sind bei 8000 Betriebsstunden nur ca. 160 kW Abgaswärme nötig.
  4. Diese Abgaswärme steht auch dann noch immer zur Verfügung, wenn eingebaute Abgaswärmetauscher auf voller Leistung fahren, da die Hälfte des Abgasstromes immer ungenutzt am AWT vorbeiströmt.
  5. Ergebnis ist dann eine zu pelletierende Brennstoffmenge von ca. 700 t, die auch TA-Luft-konform verbrannt werden darf, wenn zuvor im Entfeuchtungsprozess das Ammoniak herausgezogen wurde. Es entstehen dann nur Stickoxid-Werte unterhalb der Grenzwerte der TA-Luft.
  6. Alternativ wird die Trocknungswärme aus den selbstproduzierten Pellets gewonnen.

 

Bei der oben genannten 500kWel-Anlage haben wir ca. 300kW Wärmeleistung im Abgas und damit eine Entfeuchtungsleistung von ca. 0,5 m³ Wasser pro Stunde. Bei 8000 Betriebsstunden sind das 4000 m³ Wasserverdampfung. Auch ohne Separation ist dann eine Gärrestmenge von ca. 5000 m³ zu entwässern.

 

Fragen Sie uns, welche Modulkombination für Sie in Frage kommt. Wir erarbeiten mit Ihnen zusammen das für Ihre Anlage richtige und wirtschaftliche Gesamtkonzept, mit allen Freiheiten, später Module dazu zu nehmen oder Ihre Anlage sich ändernden Anforderungen anzupassen.

Vorteile

 

  • 100% KWK-Wärmeverwendungsbonus nach EEG 2009, 100% Absicherung der 60% Mindestwärmeverwendung nach EEG 2012
  • geschlossenes System ohne Chemieeinsatz
  • Ganzjährige Restwärmeverwendung nachrangig nach Heizung für Fermenter, Stallung, Wohnhäuser etc.
  • Steigerung der Wirtschaftlichkeit von BHKW-Anlagen mit einem vollständigen Wärmenutzungskonzept
  • Verwendung zur Wasserverdampfung aus verschiedenster Biomasse, damit schnelle Marktanpassung
  • Erheblicher Effizienzvorsprung gegenüber marktüblichen "Trocknersysteme" durch 2-4 fache Verarbeitungsmenge von flüssigen Biomassen wie Gülle und Gärresten.
  • optional Kondensation des Wasserdampfes und 90% Rückgewinnung der Abgaswärme nach der Gärrestentfeuchtung zur Nutzung als zusätzliche Wärmequelle (<90°C)
  • keine Emissionen (alle Grenzwerte unterhalb der neusten TA-Luft)
  • Hohe Wirtschaftlichkeit durch geringe Baugröße und geringer Energieverbrauch
  • Möglichkeit der unkomplizierten Wartung durch Landmaschinentechniker
  • modular ausbaubar zur Absonderung des gesamten NH4-N, um am Ende der Fertigung nitratarmen Gärrest zur Pelletierung und Verbrennung zu erhalten
  • Brennwert des pelletierten Gärrestes liegt bei ca. 5.000 kWh/t und ist nach 4. BImSchV als Ersatzbrennstoff einsetzbar insbesondere unter Einhaltung der TA-Luftgrenzwerte für Stickoxide (NOx)

 

Verarbeitung des dicken separierten Anteils:

 

  • Leistung von 25 kW bis 1000 kW und größer durch Parallelschaltung von Verdampfern
  • Optional mit externer Brennkammer mit Biomasse-Pelletbrennern, wenn keine oder zu wenig Kühlwasserwärme von BHKW´s verfügbar ist (bei Biomethan-Einspeiseanlagen)
  • Hoher Durchsatz von 250 kg bis zu 3400 kg/Std. nasser Inputmasse, unbegrenzt kaskadierfähig
  • Tiefentrocknung durch Zellwandzerstörung der Biomasse bis zu 90% TS wirtschaftlich machbar
  • Weitestgehende Hygienisierung des getrockneten Materials (mit LUFA-Testaten!)
  • Extrem geringer Energieverbrauch (nur ca. 600 kW pro m³ Wasser-Verdampfungsmenge, möglich durch die Heißgase!)
  • Nutzung der Heißgase CO und CO2 mit deutlich höherer Wasseraufnahmefähigkeit als normale Umluft bei marktüblichen Trockungssytemen und das auch während der Wintermonate, wenn andere Systeme durch die hohe Luftfeuchtigkeit kaum noch Wasserdampf an die Umgebung abgeben können.
  • Modulierende Wärmeabnahme von Trocknungswärme mit Vorrangschaltung für Heizwärmeabnahme für andere Objekte intern wie extern (Schulen, Schwimmbäder etc.)

 

 

Energetische Nutzung von pelletierter Biomasse

zur Heizwasserbereitung oder zur Heißlufterzeugung

 

Wenn durch die innovative Separationstechnik (kein Decanter, keine Schneckenpresse) der größte Teil von NPK-Mineralien aus Gärrest oder Gülle herausgezogen und in die flüssige Fraktion überführt worden ist, entsteht im weiteren Verfahren aus der krümeligen Feststoff-Fraktion nach Hochtemperaturtrocknung und Pelletierung ein hochwertiger Ersatzbrennstoff mit einem Energiegehalt von ca. 5.000 kWh/Tonne.

 

Mit einer Hochtemperatur-Trocknung wird eine pulverige Trockenmasse erzeugt, die sich gut pelletieren läßt.

 

Die Pellets können nun in einer Verbrennung zu Heißluft oder Heißwasser umgesetzt werden. Damit können wir nun in einer Kaskadennutzung weitere Vakuumverdampfer mit Heißwasser versorgen oder die Heißluft für die Trocknung weiterer krümeliger Biomasse verwenden.

 

Rechenbeispiel:

  1. eine 500kW-Biogasanlage hat ca. 10.000 m³ Gärrest mit ca. 7% TS-Gehalt
  2. daraus entstehen nach Separation und Trocknung ca. 700 Tonnen Gärrestpellets
  3. 700 Tonnen Gärrestpellets haben ca. 3,5 Mio kWh Wärmeenergie/Brennwert
  4. die Gärrestpellets können als Ersatzbrennstoff (nitratarm, daher verbrennbar!!) mit mehr als 150 €/t verkauft werden. Das große Ziel der speicherbaren Wärme ist damit erreichbar.
  5. Auch lassen sich mit den Pellets wiederum, und nur aus den eigenen Rohstoffen,  weitere 20.000 m³ Gülle oder Gärrest , wobei wiederum ca. 2.000 Tonnen Gärrestpellets erzeugt werden usw. usw. usw.
  6. Alle Nährstoffe bleiben erhalten, sowohl in dem Nährstofflkonzentrat wie auch das Phosphat in der Asche bei der Verbrennung. Im gesamten Prozess haben wir nur sehr geringe Nährstoffverluste und trotzdem viel zusätzliche Energie für weitere "Entsorgung/Entwässerung" von Gülle und Gärresten