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Gülle- und Gärrestaufbereitung

Neue Umweltrahmenbedingungen zwingen zum Handeln

Durch die seit 1.Juli 2017 in Kraft getretene Gleichbehandlung von Gärresten pflanzlicher und tierischer Herkunft als einheitlich tierischer Herkunft kommt es zu einer dramatischen Verknappung der Ausbringungsflächen. Allein im Landkreis Borken in NRW erfordert dies ca. 16.000 ha mehr Fläche, die definitiv nicht da ist.

 

In einigen Regionen, insbesondere im Emsland, Oldenburger Münsterland, Altes Land und in den Niederlanden führt dies zu Entsorgungskosten von Gärrest und Gülle von mehr als 15€ pro m³. Damit ist ein wirtschaflicher Betrieb einer Biogasanlage nur noch schwer möglich.

 

Zusätzliche besteht in vielen Regionen bereits die Verpflichtung zur Aufstockung von Gärrestendlagern auf 9 Monate Lagerhaltung. Dies erfordert im Durchschnit ca. 80 €/m³ Lagerkapazität incl. AfA und ist immer eine "Tote" Investition, weil Sie keinen betriebswirtschaftlichen Nutzen bringt.

Lösungsalternative 1:

Allein nur durch eine innovative Separationstechnik und Filterung können wir ca 65% des gesamten Gärrestes( 8% TS) zu purem, überall einleitungsfähigen Wasser verwandeln. Ca. 15% Nährstoffkonzentrat mit 70-90% der NPK-Anteile aus dem Input ist die 2. Veredelungsmenge, also eine Reduktion des flüssigen Gärrestes auf ca. 15% und damit die Verringerung der Ausbringungskosten um 60%

Der Düngerwert bleibt erhalten, da eben die Nährstoffe im Nährstoffkonzentrat gebunden sind. Der Flüssigdünger ist problemlos lager-, transport- und mixturfähig. 

Wir verfügen bereits zusammen mit Partnerunternehmen über erprobte Techniken zur vollständigen Entfernung aller orgnischen Teilchen und erhalten als einziger Lösungsanbieter MINERALISCHEN flüssigen HANDELSDÜNGER, der nicht mehr unter die170kg/ha/a-Grenze fällt.

Zusätzlich kann immer die Aufstockung des Gärrestendlagers für eine 9-monatige Lagerung eingespart werden. Es ergibt sich somit ein 4fach-Effekt in der Wirtschaftlichkeit.

  1. Gärrestausbringungskosten halbieren und ganz einsparen
  2. Nährstoffe sichern für eigene Verwendung oder Verkauf
  3. Einsparung Aufstocknung Gärrestendlager
  4. 100% Nutzung des KWK-Bonus und zwar ganzjährig

 

 

 

Lösungsalternative 2:

 

 

a) Flüssig-Fraktion (1-3% TS)

In einem mehrstufigen Prozess wird die Flüssig-Fraktion so aufbereitet, dass zum Schluß von der Gärrest-Ausgangsmenge nur ca. 60% vorflutergerechtes, oberflächeneinleitungsfähiges Wasser (je nach örtlichen Vorgaben der unteren Wasserbehörde) und 20% als Nährstoffkonzentrat mit hohem Anteil Stickstoff und Kali (ca. 70-90% der Ausgangsmenge des Gärrestres) übrig bleiben. Dieser Prozess benötigt keine Wärme und eignet sich auch dort, wo Kühlwasserwärme schon anderweitig verbraucht wird.

 

 

b) Feststoff-Fraktion (25-30% TS)

Die krümelige Feststoffmasse eignet sich ideal zur direkten Beschickung unserer vielfach bewährten Hochtemperatur-Trockner. 

 

Durch die vorgeschaltete Separation ist die zu verdampfende Wassermenge schon soweit reduziert, daß immer noch mindestens 50-100% Fremdmenge von anderen BGA angenommen und verarbeitet werden kann, um eine optimale Auslastung der Entwässerung zu erreichen. Dies bedeutet bei einer typischen 500kWel-BGA ca. 5.000- 10.000 m³ zusätzliche Verdampfungs-Kapazität und entsprechende Dienstleistungsvergütungen!!

 

Hierzu sind umfangreiche Berechnungen zur Mengen- und Energiebilanz nötig, die wir grundsätzlich je Kundenanlage durchführen. Zusätzlich erhält der BGA-Betreiber eine Investititions- und Kostenanalyse zur Absicherung seiner Entscheidungen. 

Weitere Modul-Kombinationen finden Sie unter der Rubrik "Modulübersicht"